Herstellung

Zunächst muss ein Prägewerkzeug hergestellt werden.

 

Das Prägewerkzeug überträgt die eigentliche Darstellung auf das Metallteil. Dafür übersetzen unsere Mitarbeiter im Werkzeugbau den zweidimensionalen Papierentwurf in eine dreidimensionale Darstellung, die manuell auf das Werkzeug übertragen wird. Mit künstlerisch geschultem Auge arbeiten unsere Graveure feinste Details manuell heraus. In mehreren Schritten wird es nun noch gehärtet und so widerstandsfähig gegen den hohen Druck beim Prägevorgang gemacht.

 

An einer Stanzmaschine werden nun die Rohlinge aus Messing oder Kupfer in eine runde oder andere Außenform gestanzt. Dazu werden die Tafeln, die in einer Länge von 2 m und einer Breite von 1 m angeliefert werden, auf einer großen Schlagschere in Streifen geschnitten. Diese Rohlinge werden danach auf einer Spindelpresse zu Orden, Medaillen oder Abzeichen verarbeitet.

 

Das Prägewerkzeug wird auf der Spindelpresse eingespannt. Ein Mitarbeiter legt dann einen Rohling, den er soeben aus der Stanzerei bekommen hat, ein und prägt in 2 oder 3 Durchgängen den Orden, das Abzeichen oder die Medaille. Die Spindelpressen haben je nach Größe einen Pressdruck von 300 bis 600 Tonnen.